Magnetfeldtherapie bei Kniearthrose




Magnetfeldtherapie für das Knie

Kniearthrose oder Gonarthrose, wie der übermäßige Verschleiß des Kniegelenks bezeichnet wird, ist eine langsam fortschreitende Erkrankung. Mit zunehmendem Alter machen sich die Beschwerden bemerkbar. Schmerzen und Gelenkblockaden führen zu Schonhaltungen und einem chronischen Reizzustand. Die Funktionstüchtigkeit und Beweglichkeit des Knies wird zunehmend eingeschränkt und es schmerzt.

Magnetfeldtherapie kann bei Kniearthrose eine wirkungsvolle Therapieform sein.

Die ursprüngliche Magnettherapie ist ein altes Verfahren, das schon vor über 2000 Jahren in China Anwendung fand. Es beruht auf der Erkenntnis, dass unterschiedliche Materialien unterschiedlich starke Magnetfelder haben. Magnetische Steine wurden zur Unterstützung verschiedener Heilverfahren eingesetzt. Auch andere Hochkulturen verwendeten Magneteisensteine. In der Neuzeit nutzte Paracelsus Magneten in seiner Therapie und lehrte deren Verwendung. Damals kannte man allerdings nur Permanentmagneten, die keine Einstellmöglichkeiten hatten. Heute beschäftigt sich die Medizinwissenschaft immer mehr mit alten Behandlungsformen und entwickelt neue Therapieansätze. So findet auch die moderne Magnetfeldtherapie bei Arthrose immer mehr Beachtung.

Eine von den Krankenkassen anerkannte Behandlung ist die invasive Form der Magnetfeldtherapie bei Arthrose. Allerdings beruht die Wirkungsweise hier auf einer elektrischen Stimulation des Gewebes. Das Magnetfeld selbst wird nur zur drahtlosen Übertragung der elektrischen Energie eingesetzt. Anwendung findet die invasive Magnetfeldtherapie, auch Elektro-Osteostimulation genannt, im Rahmen der Operation von Knochenbrüchen und Pseudoarthrosen.

Allgemein ist mit der Magnetfeldtherapie bei Arthrose die nicht-invasive Form der Magnetfeldtherapie gemeint. Die nicht-invasive Magnetfeldtherapie (auch pulsierende Magnettherapie oder Magnetfeldtherapie) ist ein Verfahren, bei dem die Wirkung direkt auf der Entfaltung eines Magnetfeldes beruht. Der menschliche Körper verfügt über ein elektrisches Potential, welches auf alle Lebensvorgänge Einfluss hat. Bei degenerativen Erkrankungen, wie der Kniearthrose, sind wichtige Energieströme gestört und führen zum Zellabbau. Durch die Magnetfeldtherapie bei Arthrose wird das Energiepotential der Zellen beeinflusst. Der Zellstoffwechsel verbessert sich, Schleimhaut und Knorpel können regenerieren. Patienten mit Kniearthrose kann durch die Magnetfeldtherapie wirkungsvoll geholfen werden. Funktionstüchtigkeit und Beweglichkeit lassen sich dauerhaft verbessern, so gewinnt der Patient wieder mehr Freude an der Bewegung und vermeidet Schonhaltungen. Dank der Magnetfeldtherapie für das Knie werden weniger oder gar keine Schmerzmittel mehr benötigt.

Der Patient ruht während der Magnetfeldtherapie für das Knie auf einer Spulenmatte. Durch ein Steuersystem wird ein Impuls an die Spulen gesendet und somit ein schwaches magnetisches Wechselfeld erzeugt. Da das Magnetfeld im Zentrum einer Spule am stärksten ist, werden die Spulen so positioniert, dass das erkrankte Knie auf möglichst vielen Stimulationspunkten liegt. Moderne Steuerelemente bieten hinsichtlich Frequenz, Magnetfeldverteilung, Kurvenform und Expositionsdauer genau einstellbare Parameter.

Zu Beginn der Magnetfeldtherapie bei Kniearthrose sollte die Therapie mehrmals wöchentlich stattfinden, dann können die Abstände vergrößert werden. Im Sinne einer Erhaltungstherapie oder Stabilisierung ist es sinnvoll, einmal monatlich die Magnetfeldtherapie anzuwenden.

Die Magnetfeldtherapie bei Kniearthrose und anderen Erkrankungen ist für den Patienten völlig ungefährlich und schmerzfrei. Sehr empfindsame Menschen nehmen während der Magnetfeldtherapie bei Arthrose ein leichtes Wärmegefühl oder Kribbeln wahr.

Kontraindikationen bestehen bei Patienten mit Herzschrittmacher oder anderen elektronischen Implantaten, da diese geschädigt werden könnten. Auch Kreditkarten, Parkscheine u.a. mit Magnetstreifen versehene Dokumente sollten vor der Magnetfeldtherapie abgelegt werden.

Neben den bekannten konservativen Therapieformen bei Arthrose gewinnt die Magnetfeldtherapie bei Kniearthrose als Alternative und Ergänzung immer mehr an Bedeutung. Sie bietet frei von Nebenwirkungen die Chance einer Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität. Nicht nur das erkrankte Knie sondern der gesamte Organismus profitiert davon. Zahlreiche Erfahrungsstudien und exemplarische Untersuchungen belegen die positive Wirkung der Magnetfeldtherapie bei Arthrose. Wissenschaftliche Nachweise zur Wirksamkeit stehen noch aus, deshalb werden die Kosten der Magnetfeldtherapie für das Knie nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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