Schwimmen und Aquajogging bei Gonarthrose




Sport bei Arthrose nur wohldosiert

Wichtig. Wenn Sie schon unter Gonarthrose und Knieschmerzen leiden oder schon lange nicht mehr sportlich aktiv waren, sollten Sie, bevor Sie mit dem Schwimmen oder Aquajogging loslegen, einen Arzt aufsuchen und um Rat fragen. Auch zur richtigen Arthrose Ernährung kann Ihr Arzt Ihnen wichtige und richtige Ratschläge geben.

Führen Sie beim Schwimmen und Aquajogging alle Übungen bzw. Ihren Schwimmstil wohldosiert und ohne zu hohe Belastung aus.

Im Wasser werden die Gelenke entlastet

Im Wasser entsteht Auftrieb. Dadurch werden die Gelenke extrem entlastet. Beim Baden und Schwimmen in möglichst erhöhter Wassertemperatur, können Bewegungen durchgeführt werden, die an Land oft nur unter Mühe möglich sind. Versuchen Sie, soweit wie möglich, das Knie kraftvoll  zu strecken und zu beugen. Gegen den Wasserwiderstand können Sie Ihre Beinmuskulatur optimal trainieren.

Normalerweise ist  Brustschwimmen der bevorzugte Schwimmstil aller Menschen. Aber Brustschwimmen ist bei Knie-, bzw. Gonarthrose eher der ungeeignetere Schwimmstil. Die Ursache liegt an der Beintechnik und der Beinbewegung. Durch den Scherenbeinschlag werden das Kniegelenk als auch das Hüftgelenk besonders beansprucht.

Als Schwimmstil sind Kraulschwimmen und Rückenschwimmen zu empfehlen. Denn die Gelenke werden hier durch den natürlichen Auftrieb eher entlastet. Die richtige Technik für diese Schwimmstile lernen Sie am besten in einem Schwimmkurs.

Aquajogging ist eine bewährte Methode

Aquajogging wird seit vielen Jahren angewendet. Mit Hilfe von Auftriebswesten oder Aquajogging-Gürteln sind Sie quasi schwerelos und können fest und senkrecht im Wasser stehen. So können Sie dann die typischen Jogging- und Laufbewegungen im Wasser vollziehen.

Ein Schritt nach dem anderen, wobei die Arme wie beim Gehen an Land mitschwingen. Durch den Widerstand des Wassers werden die Bewegungen extrem gebremst. Je schneller Sie sich bewegen oder je mehr Kraft Sie einsetzen, desto größer ist der Wideratand. Damit wird die Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer gefördert.

Generell lässt sich sagen, daß bei körperlicher Bewegung im Wasser der Bluttransport, die Herz-, Kreislauf- und Atemfunktion gefördert wird. Außerdem wird der Stoffwechsel angeregt und die Muskulatur entspannt. Auch andere Muskeln wie am Bauch und am Rücken werden beansprucht, das Immunsystem wird gestärkt und Sie können die Fettverbrennung ankurbeln.

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